Englisch-Training
Montag
Beginn unseres TEACHER TRAININGS des CREF - Education Centre in Sesimbra im Congress Centre des Hotel do Mar
Die Pausen-Entspannung fällt uns bei dieser Aussicht leicht!
Jede Länderdelegation stellt sich mit einer Präsentation über Land und Arbeitsfeld vor -
immer wieder ist es sehr spannend, von anderen europäischen Ländern zu erfahren. (da die Arbeitssprache Englisch ist, sind wir froh, noch kurzfristig ein Englisch - Training
zur Vorbereitung absolviert zu haben)
zur Vorbereitung absolviert zu haben)
Und wie immer bekommen wir Lust auf MEHR - Kontakte, Infos und internationalen Austausch!
Theorie zu "PERCEPTION AND COMMUNICATION"
mit Schwerpunkt "blindness and deafness in inclusive education"
und PRAKTISCHEN ÜBUNGEN
Dienstag
Es gibt seit einigen Jahren den Verein APCAS, der Sport als Mittel zur gesellschaftlichen Inklusion fördert und verbreitet.
Wir lernen einige der jungen Volunteers kennen und sind von ihrem Engagement beeindruckt.
Bei den Rollstühlen, die wir sehen, fällt uns auf, dass es keine individuelle Sitzanpassung mit Pelotten oder Sitzschale gibt.
Mittwoch
In Lissabon wird der technische Support für die Inklusion von einem eigens dafür abgestellten Kollegen organisiert. Er erhebt den Bedarf, leitet die Auflistung des benötigten Materials an die Schulbehörde weiter und schult vor Ort die KollegInnen ein.
Danach besuchen wir ein Arbeitstrainingszentrum für Jugendliche. Wir diskutieren die Diskrepanz zwischen der gesetzlich vorgegebenen Inklusionsverpflichtung und den realen Möglichkeiten im Schul-Alltag. Alle europäischen KollegInnen sind sich einig, dass es einfach nicht einfach ist! Ohne vernünftige Ressourcenverteilung, das heißt eine ausreichende Anzahl an SonderpädagogInnen und AssistentInnen wird Inklusion nicht seriös umsetzbar sein. Alles andere wären einfach nur Lippenbekenntnisse der Regierungen.
Es ist uns allen nicht klar, wie individuelle Förderpläne unter den derzeitigen Rahmenbedingungen durchführbar sein sollen. Es gibt keine klar erkennbare Unterstützung, das pädagogische Personal wird mit der Durchführung der Inklusion allein gelassen. Praktisch umgesetzt wird eher ein Modell der Integration, das die besondere Förderung in speziellen Settings ermöglicht.
Es folgt ein Besuch einer Schulversuchs-Schule. Viele der reformpädagogischen Konzepte wie zum Beispiel Mehrstufenklassen sind auch uns - und das schon lange - bekannt. Auch über die Idee des Future Classroom Labs findet ein Austausch statt. Die EU scheint hier intensiv mit der Firma Microsoft zu kooperieren und diese Labs zu wünschen. Unklar ist immer die Finanzierung dieser Lernräume - man ist auf Sponsoren angewiesen und somit unfrei.
Donnerstag
Heute steht Theorie auf dem Programm: das portugiesische Schulsystem, die TEACCH-Methode und die Informations-Kommunikations-Technologie / IKT. Wir probieren verschiedene Apps aus und diskutieren Vor-und Nachteile.
Dann muss endlich noch die Hauptstadt gemeinsam besichtigt werden!
Im Bus veranstalten wir unseren eigenen Song-Contest. Wir singen einander Lieder aus unseren Heimatländern vor:
Estland, Deutschland, Litauen, Kroatien, Spanien, Portugal, Polen, Frankreich, und natürlich Österreich.
Wir bringen "In die Berg bin i gern" dar - und das sogar zweistimmig!
Freitag
Besuch der Helen Keller School, eine vor allem auf die Blindenpädagogik spezialisierte Schule, die "reverse inclusion" praktiziert. Das bedeutet, dass auch 90% Kinder ohne Förderbedarf hier lernen.
Braille-Schrift-Schreib-Maschine, auf der wir unseren Namen schreiben:
eine Braille-Schrift-Puppe:
Wir beschließen unseren letzten Kurstag im Snoezelen-Forbrain-Health-Center.
Auch für demenzerkrankte Menschen ist die Snoezelen-Methode eine gute Hilfe.
In der entspannenden Atmosphäre des Therapieraums können wir die Müdigkeit nach dieser anstrengenden Woche kaum noch unterdrücken.
Mit letzter Kraft erstellen wir noch die Kurs-Reflexion: es war wieder mal ein äußerst bereicherndes Zusammentreffen europäischer PädagogInnen!
"Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben."
|


























Kommentare
Kommentar veröffentlichen